Toilette ist kein Mülleimer: Tipps für sauberes Abwasser

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Aus den Augen, aus dem Sinn? Leider nicht!

Viele von uns kennen den Spruch, doch wenn es um die Toilette geht, hat diese Einstellung drastische Folgen. Wie die Lausitzer Rundschau 22.01.2022 berichtet, landen täglich Dinge im Abwasser, die dort absolut nichts zu suchen haben. Was für uns schnell verschwindet, sorgt bei den Betrieben für echte Kopfschmerzen.

Warum der Mülleimer die bessere Wahl ist

Das Forster Abwassernetz muss einiges aushalten. Wenn wir Dinge in die Toilette werfen, die dort nicht hingehören, verfangen sie sich in den Pumpwerken. Da diese Stoffe, anders als Toilettenpapier, im Wasser nicht zerfallen, entstehen hartnäckige Verstopfungen.

Das gehört unbedingt in den Hausmüll – niemals ins WC:

  • Hygieneartikel: Binden, Tampons und Feuchttücher
  • Textilien: Lappen, Stoffreste oder Socken
  • Lebensmittel: Essensreste und vor allem Fette
  • Sonstiges: Katzenstreu (kann verklumpen!) und Chemikalien wie Lacke oder Farben

Gemeinsam Kosten sparen und Umwelt schützen

Wenn Pumpen ausfallen, müssen Mitarbeiter aufwendig manuell eingreifen. Diese unnötigen Einsätze verursachen Kosten, die letztlich über die Schmutzwassergebühren von uns allen getragen werden müssen.

Indem wir verantwortungsbewusst mit unserer Toilette umgehen, schonen wir nicht nur die Technik, sondern verhindern auch unangenehme Geruchsbelästigungen und Rückstaus im eigenen Haushalt. Ein kleiner Griff zum Mülleimer macht also einen großen Unterschied für unsere Umwelt und unseren Geldbeutel.

abwasserverschmutzung
Quelle: Lausitzer Rundschau 22.01.2022

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