
Müll richtig trennen: Ein kleines Einmaleins
Deutschland gilt als Weltmeister in der Mülltrennung. Dennoch landen tagtäglich viele Gegenstände an der falschen Stelle. Dabei ist eine korrekte Trennung nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch Ihren Geldbeutel.
Warum richtige Trennung so wichtig ist
Falsch entsorgter Müll ist längst kein Kavaliersdelikt mehr. Wer die Trennregeln missachtet, riskiert Bußgelder. Diese beginnen bei etwa 10 bis 50 Euro für Erstverstöße und können bei Wiederholungstaten sogar in die Tausende gehen. Besonders ärgerlich: Vermieter geben solche Kosten oft direkt an die Mieterschaft weiter. Eine sorglose Entsorgung kann so indirekt die Betriebskosten in die Höhe treiben.
Das gehört in den Restmüll
Der Restmüll ist für alles da, was nicht in die anderen Tonnen sortiert werden kann. Dazu zählen:
- Asche (kalt!)
- Lappen und Schwämme
- Kerzenreste
- Leder und Porzellan
- Staubsaugerbeutel
- Wurstpellen
Was passiert mit unserem Plastik?
Kunststoffe, die ordnungsgemäß entsorgt werden, gelangen in die thermische Verwertung. Dadurch lassen sich wertvolle Primärenergieträger einsparen. Wenn Plastik hingegen achtlos oder illegal entsorgt wird, belastet dies unsere Umwelt massiv.
Was auf keinen Fall in die Gelbe Tonne darf
Viele Materialien gehören nicht in die gelbe Wertstofftonne, sondern müssen gesondert entsorgt werden – meist über den Restmüll oder direkt im Abfallwirtschaftszentrum:
- Gartenschläuche und Reifenreste: Restmüll oder Wertstoffhof.
- PVC, PU-Schäume und Kunststoffbodenbeläge: Restmüll oder Abfallwirtschaftszentrum.
- Teich- und Abdeckfolien: Abfallwirtschaftszentrum.
- Stark verschmutztes Styropor: Restmüll oder Abfallwirtschaftszentrum.



