Richtig heizen: Tipps für eine gesunde & schimmelfreie Wohnung

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Das richtige Maß finden: Sparen, ohne zu frieren

Jedes Grad weniger an der Heizung spart zwar 6 Prozent Gas oder Öl – das ist verführerisch, kann aber tückisch sein. Denn bei Zimmertemperaturen von 15 bis 16 Grad Celsius ist die Grenze zur Gesundheitsgefährdung bereits überschritten. Zudem drohen bei zu wenig Wärme Feuchtigkeitsschäden und Schimmel.

Wohlfühltemperaturen für jeden Raum

Nicht jeder Raum benötigt die gleiche Wärme. So können Sie Ihre Heizkosten sinnvoll anpassen:

  • Wohnzimmer: ca. 20 Grad
  • Schlafzimmer: ca. 18 Grad
  • Küche: 17 bis 18 Grad
  • Badezimmer: 20 Grad

Warum konstante Wärme so wichtig ist

Schimmel in Innenräumen erhöht das Risiko für Asthma und andere gesundheitliche Probleme erheblich. Empfohlen wird daher, die Raumtemperatur tagsüber nicht unter 19 bis 20 Grad zu senken. Über eine Nachtabsenkung können Sie den Wert auf 18 Grad regulieren.

Gefahr durch Auskühlung: Schimmel vermeiden

Kann Schimmel entstehen, wenn man nicht heizt? Ja, unbedingt. In Räumen, die dauerhaft zu kalt sind oder nie richtig beheizt werden, setzt sich Feuchtigkeit an den Wänden ab – der ideale Nährboden für Pilze. Je nach Schimmelart kann ein Befall bereits nach vier Tagen sichtbar werden. Achten Sie daher auf eine gleichmäßige Wärmeverteilung in Ihrer Wohnung.

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